Meine Philosophie

Als Maurertochter bin ich schon immer ein sehr pragmatischer Mensch. Für mich sind Probleme dafür da, dass Lösungen gefunden werden. Im besten Fall entsteht dann innerhalb dieses Findungs-Prozesses ein lebenslanges Lernen.

               Also Schwäche als Chance!

Niemand von uns ist ohne Fehler, wir alle kennen die Frustration, wenn wir unser eigenes Potential nicht ausschöpfen können. Statt selbstbewusst im "Learning by doing" bzw. "failure is no option" zu agieren, beginnen wir, unsere eigene Wertschätzung zu minimieren. Verlernen wir aber erst proaktiv auf unsere Ziele hinzuarbeiten, kann es passieren, dass wir uns zuletzt nicht einmal mehr welche setzen! Und ohne es oft selbst zu merken, beginnen wir dann diese Art von Selbstaufgabe auf andere Menschen bzw. äußere Umstände zu projizieren. Wir fühlen uns von anderen betrogen, verstoßen und ungerecht behandelt. Damit vervielfachen wir aber unsere Problematik, denn verändern können wir nur uns selbst. Wenn wir aber wieder lernen, selbst Verantwortung für unser Leben zu übernehmen, bekommen wir auch wieder die Kraft und die Freude zu einer selbst bestimmten Lebensgestaltung. Und so können wir letztendlich wieder unsere Umwelt inspirieren und in die lang ersehnte Resonanz mit ihr und unseren Mitmenschen zurück kommen. Denn:

      der äußere Friede folgt dem inneren Frieden!

“Im Schatten liegt der Schatz“
Rüdiger Dahlke
Wie ich zur Kinesiologie kam...

Seit mehr als 30 Jahren arbeite ich mit Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen und Begabungen in verschiedenen Settings: in Heimen, Ferienbetreuung, Schulen, Einzelfall/Familienhilfe, Lebensgemeinschaften, etc. Derzeit arbeite ich hauptsächlich im Bereich Schule als Sonderschullehrerin und Inklusionspädagogin mit Kindern mit leichten bis starken Lernschwächen und sozial-emotionalen Entwicklungsverzögerungen. Die Spannbreite ist groß, so kann ich auf langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Legasthenie, Dyskalkulie, Autismus, AD(H)S, posttraumatischen Belastungssyndrom, Schulangst etc. aufbauen. Im Bezug auf Schule zeigen sich bei vielen dieser Kinder immer wieder die Grenzen der klassischen Schulpädagogik, besonders, wenn zusätzlich vehemente Verhaltensauffälligkeiten den Unterrichtsverlauf oder gar den sozialen Frieden der Klasse stören. Schnell wird hier der Ruf nach Aussonderung oder Medikation laut.

Um dem starken Leidensdruck für Kind, Mitschüler*innen, Lehrkräfte und Eltern mit weniger biografisch einschneidenden Interventionen begegnen zu können, habe ich mich nach alternativen Fördermöglichkeiten umgeschaut und bin dabei u.a. auch auf die Kinesiologie gestoßen.

Die dort gelernten Methoden konnte ich im Schulalltag und privat in meiner Praxis eingehend erproben. Die positive Entwicklung der SchülerInnen sowie die Anerkennung der Eltern und Kolleg*innen bestärkten mich, das Studium der Kinesiologie auch auf Klient*innen außerhalb des Schulalltages auszuweiten.

Heute arbeite ich neben meinen Aufgaben als Inklusionspädagogin und der kinesiologischen Lernbegleitung nun auch mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in meiner Praxis in Bubenbach an deren Lebensthemen und Lebensfragen im Sinne der begleitenden Kinesiologie.

Meine Ausbildung
Staatsexamen

1. Staatsexamen an der Humboldt Universität zu Berlin 2003

Mittelaltergeschichte (Prof. Dr. Schich),

neuere Geschichte (Prof.Dr. Demps)

Verhaltensgestörtenpädagogik (Prof. Dr. Ahrbeck)

Geistigbehindertenpädagogik (Prof. Dr. Hahn)

Erziehungswissenschaften (Prof. Dr. Leschinksy)

Pädagogische Psychologie (Prof. Dr. Dettenborn)

Examensarbeit mit dem Titel:

Kann Schule heilend wirken. Auseinandersetzung mit der anthroposophischen Heilpädagogik für Kinder mit Verhaltensstörungen.

2. Staatsexamen Regierungspräsidium Freiburg (2009) an der

Schule für Kinder mit geistiger Behinderung (GEnt) am

SBBZ Förderzentrum Hochschwarzwald, Hebelschule und der

Schule für Erziehungshilfe (ESEnt), Carl-Mezz-Schule, Freiburg

privater und beruflicher Werdegang

geboren am 21.03.1969 

aufgewachsen in Titisee mit einem Bruder und drei lebenden wie einer verstorbenen Schwester

Abitur im sozial-pädagogischen Gymnasium, Lahr

Dreijährige Mitarbeit in Camphill Ballytobin, Irland

1992 Studium Humboldt Universität zu Berlin, Mitglied im Student*innenparlament und aktives Mandat im RefRat (ASTA)

Einzel,-Familienfallhilfe und Ferienbetreuung, Bezirksamt Reinickendorf

Heirat 1998

2001-2002 Heimerzieherin in der Lebensgemeinschaft Rohrlack, Brandenburg

2002 Geburt meines Sohnes

2003 erstes Staatsexamen

2003 fünfjährige Mitarbeit in Camphill Callan, Irland

2004 Geburt meiner Tochter

2009 2. Staatsexamen, Freiburg

2009-2014 Sonderschullehrerin im SBBZ Förderzentrum Hochschwarzwald

2012-14 Fortbildungsangebote zum TEACCH-Ansatz für das Lehrerseminar Freiburg

2011-2014 Inklusionspädagogin an der Hansjakobschule Titisee-Neustadt

2014-2018 Englisch- und Förderlehrerin an der Rudolf Steiner Schule, Schwenningen

2018 Krankheitsvertretung am SBBZ Lessingschule, Freiburg

2018 Inklusionspädagogin an der Grundschule Hansjakobschule Titisee-Neustadt

2018 K.i.d.S, Kinesiologie moves, Schulprojekt

2020 Spot-On statt Burn-Out, Fortbildungsangebot zu kinesiologischen Übungen für die Gesunderhaltung, DJH in Zusammenarbeit mit dem Schulamt Stuttgart.

Fortbildungen, Zusatzausbildungen

2001 Hyperaktive Kinder - Ritalin oder was stattdessen? Dr. Christoph Meinecke, Havelhöhe, Berlin

2006/7 Understanding and working with Challenging Behaviour- Postive Approach by Dr. Beth Barrol, Kilkenny.

2006 "Good Lives", A new paradigm in the prevention of sexual child abuse and the rehabilitation of people who sexually offend. Granada Institute, Dublin.

2006-2007 einjährige Zusatzausbildung: Multi Element Behavioural Support, Callan Institute for Positive Behaviour, Dublin

2010 Fortbildungen im kleine Wege Verlag, Nordhausen

-Schulvorbereitung von Kinder mit Asperger-Störung und

  High-funktioning-Autismus (TEACCH-Ansatz)

 -Schüler mit Autismus (TEACCH-Ansatz)

2011/12 einjährige Fortbildung: Im Anfangsunterricht der  

  Rechenschwäche vorbeugen, Schulamt Freiburg

2011 Autismus und das TEACCH-Konzept  

  Landesakademie Bad Wildbad 

2012 Standardisierte Testverfahren, Dipl-Psych. T. Joel

2014 Die moralischen Farbübungen nach Mc Allan im   

  Förderlehrerseminar Überlingen

2014 Gewaltfreie Kommunikation, Lindenberg, St. Märgen

2014 Extrastunde, Förderlehrerseminar Überlingen

2016 Beginn der Ausbildung zur begleitenden Kinesiologin

- bis 2020 HKB1-7 

- 2017  Braingym, Lernbegleitung, Meridianum Schenkenzell

- 2018  RESET, Kieferentspannung, Meridianum Schenkenzell

- 2018 Hyperthon X, IAK Kirchzarten

- 2018 Edukinestetik, Integration frühkindlicher Reflexe und

  Reaktionen, IAK, Kirchzarten

- 2019 Transformationskinesiologie, Meridianum Schenkenzell

- 2020  Touch for Health, Meridianum Schenkenzell

- 2020 Systemische Kinesiologie, Meridianum Schenkenzell

“Die Fähigkeit, sich Neuem zuzuwenden setzt die Fähigkeit voraus, sich vom Bisherigen zu lösen. Wir können uns nur vom Alten lösen, wenn der Stress darin gelöst ist und wir befriedet sind. Kinesiologie löst die alte Bande und macht uns frei für Ziele und Visionen, die uns am Herzen liegen. Sie befähigt uns, zu neuen Ufern aufzubrechen”
Meridianum, Schenkenzell

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